«I däre show»
Stahlberger und Bit-Tuner
In den Liedern des neuen Albums von Manuel Stahlberger und Produzent Bit-Tuner bauen sich die elektronischen Tracks in langen Bögen auf. Texte und Musik bleiben auf Augenhöhe, vertrauen auf Repetition und sind gleichermassen exakt ausgearbeitet – immerzu auf einen Höhepunkt zusteuernd, der ausser Reichweite bleibt.
Dass die beiden Musiker auf eine langjährige Zusammenarbeit in der Band «Stahlberger» zurückblicken, ist diesen Liedern anzuhören.
Entstanden sind sie für Manuel Stahlbergers Soloprogramm «Eigener Schatten».
Dieses Konzert konnte mit genügend Abstand und nicht mehr als insgesamt 25 Personen besucht werden. Mit unserem Funksystem und unseren kabellosen Kopfhörern konnten Besucher:innen live und virus-sicher dabei sein und sich während des Konzerts auch bewegen.
Wir beobachteten die Öffnungsstrategie des Bundes weiterhin mit Vorsicht und vermieden immer noch Menschenansammlungen.
Da die Anzahl des Publikums begrenzt war, baten wir um eine kurze Voranmeldung zum Reservieren der Kopfhörer.
Wer nicht vor Ort dabei sein konnte oder wollte, konnte sicher Live-Stream auch von zu Hause aus zuschalten.
Manuel Stahlberger
Manuel Stahlberger, 1974 in St. Gallen geboren, ist Kabarettist, Liedermacher und Comiczeichner. Er wurde 2009 mit dem Salzburger Stier ausgezeichnet. Gemeinsam mit Moritz Wittensöldner bildete Stahlberger ab 1994 das Duo Mölä & Stahli, das 2002 in der Sparte Kleinkunst/Comedy den Prix Walo erhielt. Ab 2003 trat er im Duo Stahlbergerheuss zusammen mit dem Klangtüftler Stefan Heuss auf, der auf selbstgebauten Instrumenten aller Art spielte. Stahlberger tourt auch mit seiner Band durch die Musikklubs und war ein paar Monate lang Seitenmann von Dominic Deville in dessen SRF-Spätabendsendung. Für das Ostschweizer Kulturmagazin Saiten zeichnete er von 1998 bis 2005 monatlich den Comic «Herr Mäder».
Bit-tuner
Marcel Gschwend aka Bit-Tuner, wurde 1978 in St. Gallen geboren, lebt und arbeitet in Zürich. Gschwend produziert elektronische Musik mit Computern, MPCs, Synthesizern, Bassgitarren und analogen Effektgeräten. Er hat eine Schwäche für Samples von alten Platten und Filmen. Gschwend arbeitet mit schweren Beats, explodierenden Bass Sounds, düsteren Athmosphären und dröhnenden Soundlandschaften. Seine musikalische Arbeit reicht von experimentellem Hip Hop über Electronica, von Bassmusik über Noise bis hin zu Theaterproduktionen, Modeshows und Kurzfilmsoundtracks. 2015 wurde er vom Bundesamt für Kultur für den Schweizer Musikpreis nominiert.