Der Verein Mesela
Am 12. September stellte der Verein Mesela um 20:00 Uhr im Max Frisch Bad seine Arbeit vor – insbesondere das Projekt «we are visible».
Der Verein Mesela setzt sich für den Kulturaustausch zwischen der Schweiz und dem Nahen Osten ein. Im Kontext der «Europäischen Tage des Denkmals» baut der Verein an einem eigenen Denkmal aus Ziegelsteinen, zu dem jeder Mensch einen individuellen Ziegelstein beitragen kann. Dieses laufende Projekt steht in engem Austausch mit der kurdischen Stadt Kobane, die unter den Verheerungen des Kriegs immer noch leidet. «we are visible» verbindet kurdische und schweizerische Traditionen des Ziegel-Herstellens.
Werner Neuhaus und Özlem Yasar vom Verein Mesela erzählten zusammen mit den Künstler:innen Zehra Dogan (auch bekannt durch die Solidaritätsaktion von Banksy) und Serdar Mutlu von «we are visible». Das gleiche Team verantwortete 2021 auch eine Adaption von Dürrenmatts «Ein Engel kommt nach Babylon» mit,
das vom kurdischen Schriftsteller Sherzad Hassan ins Kurdische übersetzt worden ist und 2020 und 2021 immer wieder im Bad präsent war. Es gab auch einen musikalischen Beitrag: Bager Sen & Ali, Ethic Instrumentals).
Zum Zeichen des schweizerisch-kurdischen Kulturaustauschs begrüsste «Carambole Performing Arts» das Publikum mit einer Überraschungs-Performance.