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«Kreutzersonata#1»

Wir feierten im Dezember 2020 nicht den 250. Geburtstag von
Ludwig van Beethoven und wandten uns seinem wirkungsmächtigen Meisterwerk für Violine und Klavier zu: der «Kreutzersonate» (1887/89).


Adaptierfähigkeit und transzdisziplinäre Kooperationen

Dieser Abend im Max-Frisch-Bad war Kulmination und auch Sinnbild für transdisziplinäre Kooperationen sowie die Adaptierfähigkeit unserer Projekte.

Wir gestalteten einen immersiven Walk durch die Parkanlage des Max-Frisch-Bades mit einem Fokus auf die manipulative Kraft der Musik – ein Gemisch aus Live-Konzert, Lichtinstallationen, Schauspielerei, Spaziergangs-Parcour und „gelehrsamer” Manipulation/Immersion der Rezipient:innen.

Rahel Cunz und Gilles Grimaître vom Collegium Novum spielten die Kreutzersonate in den Räumlichkeiten des Max-Frisch-Bades und Maison du Futur übertrug das Konzert mittels Funksystem auf die Kopfhörer des flanierenden Publikums in den Park der Badeanlage. Die Zuschauer:innen durchwanderten den Park mit der einnehmenden, aber auch psychedelischen Musik im Ohr, die von Johannes Knapp, dem künstlerischen Leiter des Collegium Novum, kontextualisiert wurde.

Begleitet wurde das Konzert mit einer apokalyptischen Tanzperformance von Kathy Lenze.

Projektionen von Packungsbeilage, den innovativen Spezialisten für nächtliche Illuminierungen, sorgten für spezielles Ambiente.

«Virus-freier» Konzertgenuss

mit hochwertiger Funktechnik auf Kopfhörern und genügendem Freiraum Sowie anschliessendem Stream.

Während die Musiker in den Räumen des Kulturvereins KULT – Maxfrisch Kunstbad die «Kreutzersonate» spielten, konnte sich das Publikum das Konzert per Funksystem und Kopfhörer mit genügend Abstand spazierend im Park anhören. Das Konzert wurde von einem Kamerateam aufgenommen. Geplant war, die Kreutzersonate gleichzeitig mittels Streaming auch dem Publikum zu Hause live zur Verfügung zu stellen. Aufgrund der dazumal aktuellen Restriktionen des Bundes – verkündet am Vortag der Aufführung für den Tag der Aufführung selbst – war dies jedoch nicht möglich, sodass der Live-Mitschnitt erst nachträglich veröffentlicht werden konnte.

Was also zunächst als Konzert mit begrenzter Besucherzahl geplant war, welches man jedoch auch live nach Hause streamen konnte, wurde binnen 24 Stunden den neuesten Regulationen des BAG angepasst, sodass der Veranstaltungscharakter entfiel.

Am 13. Dezember war eine Aufzeichnung des Konzertes dann auch für diejenigen erhältlich, welche keinen Spot für den Live-Anlass mehr bekommen konnten, oder aus gesundheitlichen oder anderen Gründen nicht vor Ort teilnehmen konnten oder wollten. Streaming ist Teilhabe, sodass auch Menschen in Quarantäne und Mitglieder von Risikogruppen dieses Konzert sicher und
unbeschwert geniessen konnten. 

Dafür arbeiteten wir mit den in der Schweiz führenden Unternehmen SPECTYOU und GROUP GALORE  zusammen.

 

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