Zürich liest
26. April 2021
Im Rahmen unserer «Wäldli»-Lesungen hatten wir «Zürich liest ein Buch» bei uns zu Gast, was uns sehr freute. Trotz der Lockerungen blieben wir vorsichtig. Wir machten aber wie gehabt weiter und waren für Sie da!
Im Basislager präsentierten wir ein Gespräch mit Ulrike Ulrich und Wanda Wylowa, Ankündigung von Monika Schärer. Dazu las Wanda Wylowa ausgewählte Texte aus Ulrike Ulrichs Buch «Während wir feiern».
Beginn: 19:00 Uhr
Diese Lesung konnte mit genügend Abstand und nicht mehr als insgesamt 25 Personen besucht werden. Mit unserem Funksystem und unseren kabellosen Kopfhörern konnten Besucher:innen nach vorheriger Anmeldung live und virus-sicher dabei sein und sich während der Lesung auch bewegen.
Wir beobachteten die Öffnungsstrategie des Bundes weiterhin mit Vorsicht und vermieden immer noch Menschenansammlungen.
Wer nicht vor Ort dabei sein konnte oder wollte, konnte sicher Live-Stream auch von zu Hause aus zuschalten.
Auch diese Lesung ist Teil unseres Lesearchivs. Sie können Sie sich auf unserer SoundCloud (noch einmal) anhören.
Ulrike Ulrich
Ulrike Ulrich, geboren 1968 in Düsseldorf, lebt seit 2002 in der Schweiz und seit 2004 in Zürich. 2010 verbrachte sie ein Jahr als Stipendiatin der Lydia-Eymann-Stiftung in Langenthal, 2016 ein halbes Jahr in London als Stipendiatin der Landis & Gyr-Stiftung. 2010 erschien ihr Debütroman «fern bleiben» im Luftschacht Verlag Wien, dem ebendort 2013 der Roman «Hinter den Augen» folgte, und 2015 der Erzählband «Draussen um diese Zeit». 2020 erschien ihr Roman «Während wir feiern» im Berlin Verlag. Mit Svenja Herrmann hat sie Anthologien zum 60. und 70. Geburtstag der Menschenrechte herausgegeben. Mit Axmed Cabdullahi erschien 2018 «Ein Alphabet vom Schreiben und Unterwegssein». Sie gehört den Autor*innengruppen index und «Literatur für das, was passiert» an. Ihre Texte wurden mehrfach ausgezeichnet u. a. mit dem Walter Serner-Preis 2010, dem Lilly-Ronchetti-Preis 2011 und Anerkennungspreisen der Stadt Zürich.
Wanda Wylowa
Nach der Matura besuchte Wanda Wylowa die Theaterhochschule in Zürich. Seit 1999 ist sie Mitglied von 400asa. Als Darstellerin arbeitete sie mit Meret Matter, Ruedi Häusermann, Tim Zulauf und Samuel Schwarz zusammen. Sie war u.a. am Schauspielhaus Zürich, am Theater Basel, an der Bayerischen Staatsoper München engagiert und gab u.a. Gastspiele an der Volksbühne Berlin. Sie spielte in Schweizer Filmen u.a. als Hauptrolle in den Kinofilmen «Ferienfieber» (2004), «Strangers» (2016) und «Die fruchtbaren Jahre sind vorbei» (2019). Wylowa spielte in den SRF Fernsehproduktionen «Tatort», «Bestatter», «Lüthi und Blanc», «Friends» sowie «Deville Late Night». 2014 gewann sie den Schweizer Fernsehfilmpreis als beste Nebendarstellerin für «Der Hamster». Wylowa wirkte im Transmedia-Projekt und Kinofilm «Der Polder» (2012) und bei «Antigone» an der Gessnerallee mit (Regie: Ann Liv Young). 2017/2019 war sie im Hauptcast der SRF-Serie «Seitentriebe» (Güzin Kar).
Monika Schärer
Monika Schärer, 1968 in Wettngen geboren, ist in Endingen im Kanton Aargau aufgewachsen und eine Schweizer Fernseh- und Hörfunkmoderatorin. Nach der Matura und einer kurzen Ausbildung an einer Schauspielschule in Hamburg wurde sie 1989 Moderatorin und Redaktorin bei Radio DRS 3. 1994 wechselte sie zum Schweizer Fernsehen. Schärer ist seit 2010 Mitglied des Kuratoriums für die «Hotlist», dem jährlich vergebenen Preis der deutschsprachigen Independent-Verlage. Daneben betätigt sie sich auch als Film- und Hörspiel-Sprecherin, Vorleserin, Kolumnistin und Moderatorin bei zahlreichen Kulturanlässen. 2008 ist ihr erstes Buch erschienen. Es enthält Gespräche mit elf Schweizer Fernsehmoderationskollegen über deren Arbeit. 2011 übernahm Monika Schärer zusammen mit Regisseur und Produzent Christian Rösch die Topicfilm AG, die 1962 vom Werber Victor Cohen gegründet wurde. 2012 realisierte sie ihren ersten Dokumentarfilm für das Schweizer Fernsehen: «Rousseaus Kinder – Ein Reality-Check in Alaskas Wildnis mit der Schweizer Auswandererfamilie Kilcher».